Computerspiele sind Kultur

Computer- und Konsolenspiele zählen jetzt auch hochoffiziell zur Kultur.

Der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen (G.A.M.E.) ist nach zähen Diskussionen am Donnerstag als Mitglied im Deutschen Kulturrat aufgenommen worden. Zur Begründung hieß es, die Branche sei Auftraggeber für Künstler unterschiedlichster Sparten wie Designer, Drehbuchautoren bis hin zu Komponisten.

Der Verband Game wurde in die Sektion Film und Audiovisuelle Medien des Kulturrats aufgenommen. Der Verbandsgeschäftsführer Malte Behrmann sprach von einem “Meilenstein für die deutsche Medienpolitik”.

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates:

Ich freue mich sehr über den Neuzugang von GAME in unserem Mitgliederspektrum. Im letzten Jahr galt es so manchen Strauß auszufechten, wenn es darum ging, deutlich zu machen, dass Computerspiele zum Kulturbereich gehören. Die Aufnahme von GAME in die Sektion Film und Audiovisuelle Medien des Deutschen Kulturrates ist ein positives Ergebnis dieser kultur- und verbandspolitischen Debatten und zeigt, dass es sich lohnt für neue Entwicklungen zu kämpfen.

Der Deutsche Kulturrat ist ein Verein, der sich als Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Europäischen Union versteht. Ihm gehören mehr als 200 Verbände in acht Sektionen an.

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